Susanne Kandt-Horn

Susanne Kandt-Horn / Selbstbildnis

Susanne Kandt-Horn (* 3. Oktober 1914 in Eisenach; † 11. Juni 1996 in Ückeritz) war eine deutsche Malerin und Grafikerin.

Sie gehörte mit ihrem Mann, dem Maler Manfred Kandt, ab 1954 zu dem eigenständigen Kreis der Usedomer Maler.

Nach der kulturpolitischen Wende in der DDR Anfang der 70er fand neben den baugebundenen Arbeiten und den großformatigen starken Zinkografien (bei Gerhardt Günther, Halle/S.) besonders ihr malerisches Werk hohe gesellschaftliche Aufmerksamkeit.

1979 wurde ihr für den „Anteil an der Gestaltung des Menschenbildes in der Malerei“ der Nationalpreis verliehen.


Werke von Susanne Kandt-Horn und von ihrem Mann Manfred Kandt werden demnächst zu sehen sein in der Jubiläums-Ausstellung „50 Jahre Ausstellungen im Kunstpavillon Heringsdorf“ 18.Juli – 6. September 2020;

Eröffnung am 18.Juli um 11 Uhr; Öffnungszeiten, s. www.kunstpavillon-ostseebad-heringsdorf.de


Das Gewandhaus zu Leipzig wird im September 2020 die Publikation „Die Kunst im Gewandhaus. Ein Gesamtkunstwerk aus Form, Farbe und Klang“ herausgeben ( im E.A. Seemann Verlag), in der die heute in den öffentlichen Räumen des Gewandhauses ausgestellten Kunstwerke vorgestellt, sowie mit Abbildungen und Texten gewürdigt werden.

Der Band enthält einen Essay zur Genese der Sammlung und stellt alle Arbeiten mit kurzen Werkkommentaren vor.

In einem umfangreichen Bildteil wird jede Arbeit als klare, freigestellte Reproduktion und als „Ausstellungsansicht“ abgebildet, die das Werk komplett an ihrem Präsentationsort innerhalb der Gewandhausarchitektur zeigt.

Von Susanne Kandt-Horn sind folgende Arbeiten in der Publikation enthalten:

Die begeisterten Musen, 1980  und Animato con anima,1980/81 (Leihgabe Museum der bildenden Künste Leipzig).

Der Prachtband erscheint in einer Auflage von 800, umfasst ca. 160 Seiten und wird für einen Ladenpreis von 40 Euro verkauft werden.